Direkt zum Inhalt

 

Weshalb wir Christ wurden?

Domenico: Ich habe immer an Gott geglaubt, aber trotzdem ohne ihn gelebt. Wenn ich merkte, dass ich die Gebote Gottes übertreten hatte, ging ich jeweils zum Pfarrer, beichtete und er sagte mir, ich solle fünf »Ave Maria« und zehn »Vater Unser« beten; dies werde mich von meiner Schuld befreien. Aber der Druck im Gewissen blieb. Schließlich geriet ich in eine große Lebenskrise, in der Ich keinen Ausweg mehr sah. Ich hatte viel Schuld auf mich geladen. In meiner existenziellen Not wandte ich mich an einen anderen Pfarrer, der mich auf den Verbrecher hinwies, der neben Jesus gekreuzigt wurde (nachzulesen im Evangelium nach Lukas, Kap. 23, Verse 39-43). Er sagte mir: »Er bekannte sich Jesus gegenüber als schuldig und Jesus hat ihm sofort vergeben. Wenn du an Jesus glaubst und ihm deine Schuld bekennst, vergibt er auch dir!« Das war Licht in meiner Dunkelheit! Damals gab ich im Gebet mein Leben in Gottes Hände. Der Druck war weg, der so auf meiner Seele gelastet hatte. Jener Pfarrer schenkte mir auch eine Bibel die ich bis heute täglich lese. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Aussage im Brief an die Römer, Kap. 3, Verse 23-24: »Denn alle haben gesündigt. Doch werden sie allein durch die Gnade Gottes ohne eigene Leistung gerecht gesprochen, und zwar aufgrund der Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist.« Daran halte ich mich. Gott hat mich von meiner Schuld befreit.

Trudi: Ich wurde Christ weil ich schon als Kind durch meine Eltern Jesus Christus kennen lernte. Ich war froh, dass ich ihm meine kleinen und später auch großen Verfehlungen bringen konnte. Er hat ja in seinem Wort versprochen: »Wenn wir unsere Sunden bekennen, zeigt sich Gott treu und gerecht: Er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht« (1. Brief des Johannes. Kap. 1 Vers 9). Das zeigte mir seine große Liebe und ließ eine immer tiefere Beziehung zu ihm wachsen.

Wir erleben Gott jeden Tag.

Domenico: Vor allem durch das Lesen der Bibel spricht Gott zu mir und zeigt mir, wo ich mein Verhalten und meine Denkweise verändern muss. Er legt den Finger auf falsche Vorstellungen, die nicht zu meinem neuen Leben mit Jesus passen.

Trudi: Ich erlebe Gott in allen Bereichen meines Lebens immer wieder neu. Wie oft habe ich Gott im Gebet um Hilfe gebeten, wie oft brauchte ich z.B. Wegweisung oder Ermutigung. Und er hat immer wieder gezeigt, dass er hört und antwortet.

Jesus bedeutet uns sehr viel.

Trudi: Jesus ist uns ein festes Fundament inmitten von Veränderungen und Herausforderungen. Auf ihn können wir uns immer verlassen.

Domenico: Jesus bedeutet mir alles! Er gibt mir Kraft und Freude für den Alltag. Und dazu die Gewissheit, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist, sondern dass ich bei ihm sein werde für immer. Was gibt es besseres im Leben?